Viawave Bändchenhochtöner

Viawave Bändchenhochtöner

Perfektion für Perfektionisten. Viawave (Ribbon-) Bändchenhochtöner.

Ein Bändchenlautsprecher hat zwei wunderbare Eigenschaften. Zum einen strahlt die Membran über ihre gesamte Fläche Schall ab, was den Arbeitsbereich weit in den Ultraschallbereich hinein erweitert. Zweitens ist das Bändchen ein nahezu schwereloser Schallwandler. Zum Beispiel ist die Masse eines 7 Mikrometer dicken Aluminiumbandes gleich der anderthalb Zentimeter dicken Luftschicht vor dem Band. Aufgrund dieser Eigenschaften kann der Bändchentreiber feinste Klangnuancen reproduzieren und dem Musikbild einen außergewöhnlichen Realismus verleihen.
Viawave GRT-145/4
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Viawave GRT-145/8
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Im Jahr 1924 erfanden Erwin Gerlach und Walter Schottky den Bändchenlautsprecher, der zur Gruppe der elektrodynamischen Lautsprecher gehört. Beim Bändchenlautsprecher befindet sich eine leitfähige Membran (Bändchen) zwischen zwei Polen von Permanentmagneten. Der durch das Band fließende Strom bringt das Band im Magnetspalt zum Schwingen und sendet Schallwellen aus. Im Lautsprecher ist ein Übertrager eingebaut, um den Bandwiderstand von einigen zehn Milliohm an die Ausgangsimpedanz des Verstärkers anzupassen.
Das Band schwingt, um den Schall in beide Richtungen abzustrahlen, daher muss die Strahlung von der "hinteren" Seite der Membran "recycelt" werden. Zu diesem Zweck befindet sich hinter dem Band eine Rückkammer. Wenn die erforderlichen Maßnahmen nicht getroffen werden, kann der in die Kammer eintretende Schall auch zurückgestrahlt werden, da das schwerelose Band keine Barriere in seinem Weg darstellt. Die "Mischung" aus direkter und reflektierter Strahlung färbt den Klang und kann die Vorteile des Bändchenlautsprechers zunichte machen. Daher muss dem Design der Rückbox größte Aufmerksamkeit geschenkt werden.